Ein Angiosarkom ist er nur schwer behandelbar, da es sich über die Blutgefäße der Haut sehr schnell ausbreiten und an vielen lebenswichtigen Organen Metastasen bilden kann. Als Therapiemaßnahme können jedoch jene Haustellen, die deutliche Anzeichen eines Angiosarkoms aufweisen, entfernt werden, sofern diese Hautstellen nicht zu groß sind.
Im Anschluss an die Entfernung erfolgt meist eine Strahlen- und Chemotherapie, um zu verhindern, dass noch vorhandene Tumorzellen wachsen und sich erneut ausbreiten. Auch sollte eine Immuntherapie angestrebt werden. Diese kann dabei helfen, ein geschwächtes Immunsystem zu stimulieren, indem Immunstimulanzien verabreicht werden. Mit dieser Vorgehensweise kann, beispielsweise bei einer Krebserkrankung, ein geschwächtes Immunsystem reaktiviert werden. Dennoch sind die Heilungschancen bei einem Angiosarkom in der Regel eher gering, da das Angiosarkom nicht rechtzeitig bemerkt oder nicht richtig diagnostiziert wird. Die 5-Jahres-Überlebensprognose liegt bei lediglich 10 Prozent.