Da die Hauptursache des Tennisarms eine Überlastung einer Sehne ist, bilden sich die Beschwerden in den allermeisten Fällen zurück, wenn der betroffene Arm entlastet oder ruhiggestellt wird.
Selbsthilfe
- Bewegungen, die den Schmerz verstärken, vermeiden;
- schmerzstillende Medikamente (z.B. Ibuprofen);
- den betroffenen Bereich mit Eis behandeln;
- repetitive Belastungen des Handgelenks vermeiden;
- Schlagtechniken beim Tennisspielen verbessern.
Konservative Behandlung
Wenn die oben genannten Selbsthilfemaßnahmen keinen Erfolg bringen, ist es sinnvoll, einen Spezialisten aufzusuchen. Der Arzt kann einige Übungen empfehlen, die die Schmerzen lindern. Ebenso kann eine Physiotherapie helfen. Der Patient kann auch eine Bandage anlegen, um den betroffenen Bereich ruhig zu halten und die Sehne zu entlasten.
Halten die Schmerzen in der Hand danach immer noch an, kann eine Steroid-Injektion helfen. Eine Behandlung mit extrakorporaler Stoßwellentherapie (EKST) kann ebenfalls helfen, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Operative Behandlung
Bei einem sehr geringen Prozentsatz der Betroffenen, deren Zustand sich trotz der konservativen Behaldungsmethoden nicht im Laufe von sechs bis 12 Monaten bessert, kann der betroffene Nerv auch durch eine operative Behandlung befreit werden. Im Anschluss daran wird der Arm mit einer Schiene oder einem Verband stabilisiert.
Vorbeugung
Sind die Symptome mit der beruflichen Tätigkeit verbunden, können mithilfe spezieller Übungen Muskeln aufgebaut und die Sehnen so verstärkt bzw. entlastet werden. Sportlern wird empfohlen, auf die Schlagtechnik zu achten.