Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung, der sogenannten Echografie, können die Größe und die genaue Lage des Tumors bestimmt werden. Ist der Tumor noch nicht zu groß, kann er mit einer örtlichen Strahlentherapie behandelt werden. Zu diesem Zweck wird unter lokaler Betäubung ein radioaktives Plättchen auf das Auge aufgenäht, welches bis zu 14 Tage auf dem Auge bleiben kann. Eine Protonenstrahlentherapie eignet sich für die Behandlung größerer Tumore. Führen die Bestrahlungen nicht zum Erfolg, so muss das bösartige Gewebe chirurgisch herausgeschnitten werden. Im schlimmsten Fall muss das ganze Auge entfernt werden, um ein Ausbreiten des Krebses in den restlichen Organismus zu verhindern. Stellt sich die Therapie eines Aderhautmelanoms als erfolgreich heraus, so muss regelmäßig eine umfassende körperliche Untersuchung stattfinden, um mögliche Nachwucherungen oder Metastasen auszuschließen.
Bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung, stehen die Chancen auf eine vollständige Heilung grundsätzlich gut, da sich das Aderhautmelanom lange Zeit nur auf das Auge begrenzt, bevor es zur Bildung von Metastasen kommt.