Bei der Bandscheiben-Zelltransplantation werden die Zellen der Bandscheibe zuerst entnommen (in der Regel nicht mehr als ein Zentimeter im Durchmesser), dann im Labor vermehrt und danach in die betroffene Bandscheibe eingespritzt. In der Regel wird die Bandscheiben-Zelltransplantation an die Bandscheiben-Operation angeschlossen. So können aus dem Gewebe, das bei der Entfernung eines Bandscheibenvorfalls gewonnen wurde, körpereigene Zellen angezüchtet werden, die dann später bei der Zelltransplantation wiederum eingesetzt werden können.
Bis zu drei Monaten kann es dauern, bis die Bandscheibe zur Verabreichung neuer Zellen bereit ist. Die im Labor gezüchteten Knorpelzellen werden dann in den Zentralraum der geschädigten Bandscheibe eingespritzt, wo sie nach einiger Zeit einen neuen Knorpel bilden. Diese Injektion findet normalerweise unter örtlicher Betäubung statt.