Ein wesentlicher Bestandteil der Onkologie ist die Prävention, also jene Maßnahmen zu treffen, um die Entwicklung oder die Ausbreitung einer Krebserkrankung zu verhindern oder zu unterdrücken. Vor allem die Krebsforschung spielt hier eine zentrale Rolle, da sich durch die Forschung immer neue Formen der Prävention, Diagnostik und Therapie ergeben. In Deutschland wurde dafür das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) gegründet, auf dessen Ergebnisse sich auch das internationale Netzwerk stützt.
Im Bereich der Krebsprävention arbeiten darüber hinaus Onkologen eng mit Epidemiologen zusammen, um statistische Kenntnisse über Risikofaktoren zu erlangen und zu erforschen. Auf dieser Basis ist es möglich, Risikofaktoren zu erkennen und zu reduzieren. Dazu zählt beispielsweise auch eine Gesundheitsaufklärung wie die Raucherentwöhnung. Auch können durch eine Erforschung von Risikofaktoren bestimmte stark gefährdete Personengruppen einem Screening unterzogen werden: Dabei soll das maligne Zellwachstum möglichst vor Ausbruch der Krankheit erkannt und therapiert werden